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** Kieler Nachrichten, 29.01.02 Schräger Funken bis Stena Line **
Die Band "Seven T's" spielt auf allen Festen

Spielzeug, Naschies und Freizeitpark, nein, nein, nein. 1995 wollte Jürgen Braun seiner achtjährigen Tochter mal etwas Ungewöhnliches zum Geburtstag schenken. Der Kieler Hobbymusiker komponierte, dachte sich diese Geschichte über das Leben eines Kuschel- tieres aus und brachte samt Freunden und Bekannten schließlich die multimediale "Teddybär-Revue" auf die Bühne, mit live gespieltem Bluesrock, Theatersequenzen, Dias und Pyroeffekten. "Meiner Tochter war das dann zu wenig Theater, aber sie fand es ganz lustig", erinnert sich Braun trocken. Vor Publikum war die Revue jedenfalls ein voller Erfolg, sie wurde mehrfach in der Räucherei und der Pumpe aufgeführt. Das Team zerbröselte nach einigen Auftritten, was übrig blieb, war die Band, die sich nach ihrem bevorzugtem Musikjahrzehnt "Seven T's" benennt und seit 1997 mit eigenen und gecoverten Songs aus dem Bluesrock-, sowie Funk- und Soulbereich auftritt. Braun steuert die Kompositionen, Texte, Gitarrenspiel und seine rauhe Bluesstimme bei, Hammond-Sound und Keyboards übernimmt Jens Koob, die Rhythmussektion tei- len sich Uli Kaminsky (Bass) und Dirk Zühlsdorff (Drunis). 40 Stücke, darunter Cover von Santana, Dylan, ZZ Top und Eric Burdon, bilden das Repertoire, mit dem Kneipen und Festivals beschallt werden. Beim "Schrägen Funken" werden "Seven T's" genau so zu finden sein wie bei der "Perspektive" in Eckernförde, zunächst geht es aber nach "Übersee", auf der Stena Richtung Göteborg. "Wir haben die dazu glatt überredet", wundert sich Braun. Und jetzt heißt es 70er-Jahre-Party, bis Land in Sicht ist. Wer so lange nicht warten kann, dem sei die Homepage empfohlen. Unter sevents
.de gibt es Infos und Downloads von der neuen CD Back Again. In Eckernförde wird dann übrigens zum ersten Mal die erweiterte Band als "Seven T's Partyband" auftreten, mit Background-Gesang, Saxofon und zweiter Gitarre: "Die Leute werden gerade eingearbeitet." Der Klügere sorgt eben vor.
NIKO WASMUND

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
         
           
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